Vita

Die gebürtige Berlinerin Wenonah Wildblood entdeckte im Kindesalter ihre Liebe zum Theater. Zahlreiche Besuche am New Yorker Broadway ließen ihre Kinderaugen strahlen und bereits mit vier wusste sie, irgendwann steh ich selbst mal dort oben. In der Grundschule begann sie mit Gesangs- und Klavierunterricht, und hatte das Glück nach dem Abitur am Beethoven Gymnasium einen der wenigen, begehrten Studienplätze an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München zu bekommen. Neben einer vielseitigen Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz, sammelte sie Bühnenpraxis am dazugehörigen Prinzregententheater und dem Deutschen Theater, in einer Vielfalt von Produktionen: Henry Purcell’s FAIRY QUEEN George Gershwins und Leonard Bernsteins Werken, bis hin zu Stefan Huber’s Inszenierung von RENT im Deutschen Theater, und FRÜHLINGSERWACHEN unter der Regie von Matthias Davids. Nach dem Studium tourte sie als Ottilie, in Goethe’s WAHLVERWANDTSCHAFTEN durch Deutschland,Österreich und die Schweiz, und war als Audrey im KLEINEN HORRORLADEN am Theatersommer Amstetten (Regie: Werner Sobotka) zu sehen. Nach einem Engagement am Theater Baden-Baden war sie auch in ihrer Heimatstadt Berlin als Mimi in RENT im Alten Stummfilmkino Delphi zu sehen.
Vor der Ausbildung in München war es eigentlich ihr Traum in den Vereinigten Staaten zu studieren, doch die Nähe zur Heimat und die Verbundenheit zur deutschen Schauspieltradition liessen sie diese Überlegung erstmal auf Eis legen. 2014 bewarb sie sich dann dennoch an der renommierten New York University für deren Masterprogramm und hatte das Glück dort zwei Jahre unter Broadwaylegenden ihr Können zu erweitern. Eine umfangreiche Ausbildung, die sich vor allem auf die Verbindung von Gesang (klassisch und contemporary Musical Theater) und ehrlichem, direkten Schauspiel (Meisner, Method Acting) konzentrierte, ermöglichte ihr sich zu der Darstellerin zu entwickeln, die sie sein wollte. Die zwei Jahre in New York City bereicherten sie nicht nur darstellerisch, sondern auch an Bühnenerpraxis, da sie als Alice in Meg Busserts Inszenierung von A MY NAME IS ALICE und als Jane in dem Workshop-Reading von WE HAVE APPLES im Access Theater zu sehen war.